Bis Ende 2028 soll jede föderale Behörde in Belgien mindestens über eine Fachkraft für die Wiedereingliederung von Beschäftigten nach längerer Krankheit verfügen. Das hat die Ministerin für die Modernisierung der Verwaltung, Vanessa Matz, angekündigt.
Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Plans zur besseren Begleitung von Beschäftigten nach längeren krankheitsbedingten Ausfällen.
Nach Angaben der Ministerin ist die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach mehreren Monaten Abwesenheit kein Vorgang, der von heute auf morgen gelingt. Gerade in dieser entscheidenden Phase wolle die föderale Verwaltung künftig stärker unterstützen.
Die neuen Wiedereingliederungsexperten sollen aus den Reihen der jeweiligen Behörden kommen. Dadurch werde sichergestellt, dass sie die internen Abläufe, organisatorischen Herausforderungen und Teams bereits kennen und eine praxisnahe Begleitung anbieten können.
belga/mh