Zu dem schweren Ölunfall Anfang April im Hafen von Antwerpen sind neue Details bekanntgeworden: Das havarierte Containerschiff wies ein Loch im Rumpf auf. Das hat die Hafenbehörde bestätigt.
Nach bisherigen Erkenntnissen entstand der Schaden vermutlich bereits in einem anderen Hafen. In Antwerpen führten mehrere Faktoren dazu, dass Öl austreten konnte: die schwere Beladung des Schiffs sowie ein Tankvorgang. Dadurch geriet das Loch offenbar unter die Wasserlinie. Wegen Dunkelheit und schlechter Sicht wurde das Leck erst nach mehreren Stunden entdeckt.
Hinweise auf schwerwiegende menschliche Fehler gibt es bislang nicht. Die Gesamtschäden könnten mehr als 50 Millionen Euro betragen.
belga/sh