Die wallonische Regierung reformiert den öffentlichen Dienst grundlegend. Künftig sollen neue Mitarbeiter grundsätzlich auf Basis unbefristeter Arbeitsverträge eingestellt werden.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Regierung in Namur die sogenannte Verbeamtung abgeschafft. Bis dahin konnten vertraglich beschäftigte Staatsbedienstete in ein dauerhaftes Beamtenverhältnis wechseln.
Nun folgt der nächste Schritt: Bei Stellenbesetzungen und Beförderungen haben alle Beschäftigten die Möglichkeit, sich zu bewerben.
Die Reform gehört zu einer Reihe von Maßnahmen, mit denen die Regionalregierung ihre Verwaltung modernisieren und stärker auf Leistung und Ergebnisse ausrichten will. Der öffentliche Dienst in der Wallonie besteht derzeit zu rund 58 Prozent aus Beamten und zu 42 Prozent aus vertraglich Beschäftigten.
belga/mh