Direktion und Gewerkschaften bei Bpost haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Nach Angaben des Unternehmens werden damit Arbeitsplätze gesichert. Außerdem sind Vereinbarungen über interne Versetzungen, Urlaubsregelungen und das Ende der beruflichen Laufbahn vorgesehen. Zudem gibt es einen einmaligen Bonus für die Beschäftigten und höhere Essensgutscheine.
Ein zentraler Streitpunkt ist aber nach wie vor nicht geklärt: Die Gewerkschaften sind weiterhin geschlossen gegen die späteren Arbeitszeiten für die Postboten. Ab September sollen die rund 16.000 Brief- und Paketzusteller im Land ihre Touren erst rund zwei Stunden später beginnen als jetzt. Gegen diese Änderung haben die Gewerkschaften einen wochenlangen Streik organisiert. Auch jetzt verlangen sie, dass über diesen Punkt weiterverhandelt wird.
belga/vrt/sh