Die Brüsseler Regierung hat die Gemeinde Saint-Josse-ten-Noode unter Zwangsverwaltung gestellt. Es ist das erste Mal überhaupt, dass die Region eine solche Maßnahme ergreift.
Grund für den Schritt ist die schlechte finanzielle Lage der Gemeinde. Bürgermeister Emir Kir hatte ein Haushaltsdefizit von über 30 Millionen Euro präsentiert.
Das jetzt eingeleitete Verfahren sieht vor, dass die Gemeinde aufgefordert wird, Maßnahmen zu ergreifen. Sollten diese nicht ausreichen fortbestehen, wird ein Sonderkommissar ernannt, der für die Sanierung der Finanzen zuständig ist.
belga/okr