In Antwerpen ist ein ehemaliger, führender Mitarbeiter des Chemiekonzerns BASF wegen Mobbing am Arbeitsplatz verurteilt worden. Er muss 160 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und eine Geldstrafe zahlen. Mit dem Urteil will das Gericht ein klares Signal gegen Mobbing setzen.
Der Verurteilte hatte einem jungen Mitarbeiter eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und ihn fast erwürgt. Vorher war er monatelang gedemütigt, ausgelacht und körperlich angegriffen worden.
BASF hat den jetzt verurteilten Mitarbeiter entlassen, als die Vorfälle bekannt wurden. Sein Anwalt erklärte, dass sein Mandant sich für die Taten schäme und in Therapie sei. Er wolle das Urteil akzeptieren.
vrt/okr