Am Donnerstagmorgen hat in den Räumlichkeiten der sozialen Wohnungsbaugesellschaft von Anderlecht ("Anderlechtse Haard") eine Hausdurchsuchung stattgefunden. Das hat die Brüsseler Staatsanwaltschaft bestätigt.
Die Hausdurchsuchungen stehen im Zusammenhang mit der Reportage der VRT-Sendung Pano über die Vergabe von Sozialwohnungen in Anderlecht. Die Reportage hatte über Cliquenwirtschaft und politische Einflussnahme berichtet. Demnach nimmt der Vorsitzende der Gesellschaft Lotfi Mostefa (PS) persönlich Einfluss auf die Zuteilung von Sozialwohnungen. Mostefa ist gleichzeitig Wohnungsbauschöffe in der Brüsseler Gemeinde.
Nach der Ausstrahlung der Reportage leitete die Brüsseler Staatsanwaltschaft eine Untersuchung gegen die soziale Wohnungsbaugesellschaft ein, es ist bereits die vierte. Zu den Ergebnissen der Hausdurchsuchung liegen noch keine Informationen vor.
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