Die Ermittlungen nach dem schweren Busunfall im ostflämischen Buggenhout mit vier Todesopfern laufen auf Hochtouren. Dabei werden verschiedene Ansätze verfolgt.
Auf Bildern der Überwachungskameras ist zu sehen, wie der Schulbus die Bahnschranke rammt und unmittelbar danach von dem Zug erfasst wird. Außerdem war die Ampel an dem Bahnübergang rot. Untersucht wird, ob der Busfahrer möglicherweise von der Sonne geblendet oder von einem plötzlichen Unwohlsein erfasst wurde. Erkenntnisse dazu soll eine Autopsie liefern.
Die Gemeinde Bornem bei Antwerpen hat ein Kondolenzbuch zum Gedenken an die beiden Kinder ausgelegt, die bei dem Unfall ums Leben gekommen sind. Sie waren zwölf und 15 Jahre alt und wohnten in Bornem. Damit sollen alle Einwohner der Gemeinde die Möglichkeit bekommen, den Familien ihr Mitgefühl auszusprechen. Auch die Förderschule in Buggenhout hatte ein Kondolenzbuch ausgelegt.
Bei dem Unfall wurde auch der 49-jährige Busfahrer und eine 27-jährige Begleitperson getötet. Fünf weitere Kinder im Alter zwischen 13 und 15 Jahren wurden schwer verletzt.
Eines von ihnen soll am Mittwoch das Krankenhaus wieder verlassen können, ein weiteres wahrscheinlich in den kommenden Tagen. Bei den anderen drei ist der Zustand noch ernst, aber stabil.
Schulbus-Drama von Buggenhout: Entsetzen, Trauer und viele offene Fragen
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