Vom Lütticher Flughafen Bierset ist Montagabend ein Flugzeug mit 100 Tonnen Hilfsgütern für den Ostkongo gestartet. In der Region herrscht eine Ebola-Epidemie.
An Bord sind unter anderem Medikamente, Schutzausrüstung für Pflegekräfte und Zelte. Die EU-Kommission hat zusätzliche Hilfe in Höhe von 15 Millionen Euro für den Kongo und das Nachbarland Uganda bewilligt.
Einen Impfstoff oder eine gezielte Behandlung gegen Ebola gibt es nicht. Deshalb sei es wichtig, die Ausbreitung weitgehend einzudämmen, heißt es.
WHO-Chef: Ebola-Ausbruch dürfte sich weiter zuspitzen
Die Weltgesundheitsorganisation sieht die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo noch nicht unter Kontrolle. Bisher gibt es mehr als 200 Tote und über 900 Verdachtsfälle. Es werde erst noch schlimmer werden, bevor es besser wird, sagte WHO-Chef Tedros.
Man tue alles, um Ausrüstung in die betroffene Region zu bringen und die Eindämmungsmaßnahmen voranzubringen. Dazu gehört etwa, Kontaktpersonen von möglicherweise Infizierten zu isolieren. Tedros kündigte an, persönlich in das Krisengebiet zu reisen, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
belga/vrt/jp