Nach dem Brand in einer Textilfabrik Tubize haben am Dienstagnachmittag die Aufräumarbeiten begonnen. Auch die Nachlöscharbeiten sind weiter im Gange.
Das Feuer war am Montag ausgebrochen. Es entstand eine weithin sichtbare riesige Rauchwolke. Aufgrund der vermuteten Giftigkeit des Rauchs wurden die Einwohner von Tubize und der benachbarten Gemeinden gebeten, im Haus zu bleiben, Türen und Fenster geschlossen zu halten und unnötige Wege zu vermeiden. Schulen und Kindertagesstätten blieben Dienstag geschlossen.
Tests ergaben zudem, dass die Rauchwolke Asbestpartikel enthält. Es gebe aber keine nachgewiesene Toxizität, so der Bürgermeister von Tubize, Samuel D’Orazio.
Er riet jedoch zur Vorsicht, bis die vollständigen Analyseergebnisse da seien. Auch auf den Dächern von Schulen in der Nähe des Zentrums von Tubize werden Messungen durchgeführt. Während der Aufräumarbeiten werden die Trümmer kontinuierlich besprüht, um die Verbreitung von Asbestpartikeln zu verhindern.
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