In der Brüsseler Metrostation Simonis sind Samstagabend gegen 21:30 Uhr rund 30 Fahrgäste evakuiert worden. Sie klagten über Atembeschwerden und Unwohlsein. Die Station wurde sofort geräumt und vorübergehend geschlossen.
Polizei, Rettungskräfte und das Rote Kreuz waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr wurden 15 Menschen vor Ort untersucht. Zwei Personen kamen ins Krankenhaus. Kurz vor 23:00 Uhr wurde die Station wieder frei gegeben.
Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass Pfefferspray in der Station versprüht wurde. Dadurch habe sich ein stechender Geruch verbreitet. Die Hintergründe des Vorfalls werden weiter untersucht.
belga/dop