Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) hat die gestiegenen Militärausgaben in dieser Legislatur verteidigt. In einem ausführlichen Bericht in den Sozialen Medien schreibt Francken, dass letztes Jahr drei von 100 Euro Steuereinnahmen für die Verteidigung ausgegeben wurden. Bis 2024 seien das 1,60 Euro Cent gewesen.
Der überwiegende Teil der Ausgaben werde aufgewendet für Personalkosten, Training und Einsätze. Der geringste Teil des Verteidigungsbudgets betreffe Materialanschaffungen, so Francken.
Der CD&V-Vorsitzende Sammy Mahdi hatte in einem Interview mit der Zeitung De Morgen erklärt, wenn man nur 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben vorsehe, würde das jährlich 600 Millionen Euro an Einsparungen bedeuten.
Laut Verteidigungsminister Francken haben inzwischen alle Nato-Mitgliedsstaaten sich dazu verpflichtet, mindestens zwei Prozent des BIP für Verteidigung bereitzustellen.
belga/mh