Im Antwerpener Stadtteil Hoboken ist es nach einer tödlichen Messerstecherei zu Protesten gekommen. Hunderte Anwohner gingen am Freitagabend auf die Straße.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Lage zu beruhigen. Einige Beamte wurden mit Gegenständen beworfen.
In der Nacht zuvor war ein 30-jähriger Mann durch Messerstiche getötet worden. Ein 23-Jähriger wurde schwer verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von Raubmord aus. Im Zuge der Ermittlungen nahm die Föderale Gerichtspolizei am Freitagabend eine oder mehrere Tatverdächtige fest.
Schon vor zwei Wochen hatte es in Hoboken eine Messerstecherei gegeben. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt.
vrt/jp