Die Trockenheit im April hat Auswirkungen auf die Grundwasservorräte. In Flandern ist an rund 60 Prozent der Messstellen ein niedriger bis sehr niedriger Grundwasserspiegel festgestellt worden. Besonders betroffen sind Ost- und Westflandern sowie die Kempen. Auch das Regenwetter der vergangenen Tage hat daran nicht viel geändert.
Katrien Smet, Sprecherin der Flämischen Umweltgesellschaft, sagte in der VRT, dass man Gewässerverwalter und Landwirte aufgerufen habe, das Wasser im Boden versickern zu lassen. Und die Bevölkerung sollte möglichst kein Wasser verschwenden, sagte Smet. Das sei rund ums Jahr angebracht und betreffe Grundwasser, Regenwasser und Leitungswasser.
In der Wetterstation in Uccle sind im April nach Angaben des Königlichen Meteorologischen Institutes 9,1 Millimeter Niederschlag gemessen worden. Der Normalwert liegt bei 46,7 Millimetern.
vrt/moko