Der wochenlange Streik bei Bpost hat das Unternehmen nach ersten Schätzungen 15 Millionen Euro gekostet. Das zeigen die neuen Quartalszahlen.
Die Kosten entstanden unter anderem durch die Geldstrafen, die die Post wegen verspäteter Zustellungen zahlen musste und durch den Mehraufwand, den die Bearbeitung der aufgelaufenen Briefe und Pakete verlangte.
Die Beschäftigten hatten gegen die geplante Verlagerung ihrer Arbeitszeiten von früh morgens bis in den Nachmittag gestreikt. Seit Montag ist der Streik erst mal vorbei, ein Sozialabkommen zwischen Gewerkschaften und Direktion gibt es aber noch nicht. Mittwoch soll es eine neue Verhandlungsrunde geben.
vrt/sh