Parteien und Gewerkschaften nutzen den 1. Mai, um auf ihre Ziele und Forderungen aufmerksam zu machen. Das geschieht unter anderem mit Demonstrationen und Kundgebungen.
Die Arbeiter, die für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen kämpfen, seien der Ursprung des 1. Mai, sagte Jean-François Tamelini, Generalsekretär der sozialistischen Gewerkschaft FGTB in der RTBF. Heutzutage beobachte man, dass die Regierungen genau das Gegenteil von sozialem Fortschritt machten. Sie verschlechtern die Lebensbedingungen der Menschen, so Tamelini.
"Angesichts der Lage müssen wir Antworten geben. Wir müssen Maßnahmen ergreifen, um diese Politik zu ändern. Sie geht in die falsche Richtung", sagte er.
Die Gewerkschaften haben für den 12. Mai zu einer weiteren nationalen Kundgebung in Brüssel aufgerufen. Auf diese Weise wollen sie erneut ihren Widerstand gegen die Reformpolitik der Föderalregierung zum Ausdruck bringen.
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