Mit einer auffälligen Protestaktion hat die Klimakoalition auf der Place de la Monnaie in Brüssel die Energiepolitik der Föderalregierung kritisiert. Aktivisten stellten dort eine meterhohe symbolische Energierechnung auf, adressiert an Energieminister Mathieu Bihet.
Hinter der Klimakoalition stehen nach eigenen Angaben unter anderem Umweltorganisationen wie Greenpeace sowie die Entwicklungsorganisation 11.11.11. Gemeinsam fordern sie mehr Tempo und eine klarere Strategie in der Energie- und Klimapolitik.
Die Organisationen werfen dem Minister vor, in der aktuellen Energie- und Klimakrise zu wenig präsent zu sein und wichtige Entscheidungen zu verzögern. Dadurch bleibe Belgien beim Ausbau erneuerbarer Energien im europäischen Vergleich zurück.
Zugleich verweisen sie auf steigende Energiepreise infolge internationaler Krisen und warnen vor den Folgen der anhaltenden Abhängigkeit von fossilen Energien. Andere europäische Länder seien beim Ausbau erneuerbarer Energien bereits deutlich weiter.
Windenergie könne nicht in der Straße von Hormus blockiert werden und Solarenergie nicht einfach den Launen von US-Präsident Trump zum Opfer fallen, heißt es von der Initiative.
belga/fk