Am 14. Juni findet in Brüssel ein "Marsch gegen die Militarisierung" statt. Organisiert wird die Demonstration vom internationalen Netzwerk "StopRearm Europe" und dem Verband "Stop Militarisation", dem Dutzende Organisationen und Vereinigungen angehören.
Die Veranstalter erklärten, während die Konflikte weltweit zunehmen würden, trete das Recht des Stärkeren immer häufiger das Völkerrecht mit Füßen. Für die Rüstung würden Milliarden ausgegeben.
Das Geld, das für Militärausgaben gebraucht werde, werde unter anderem aus den Bereichen Sozialwesen, Gesundheitsversorgung, Bildung und Klimagerechtigkeit abgezogen.
In Belgien würden Sparmaßnahmen im Sozialbereich als notwendig bezeichnet, während die Ausgaben für die Verteidigung ohne Diskussion durchgehen würden. Der Ministerrat hatte am Freitag Investitionen von 623 Millionen Euro genehmigt, um Militärfahrzeuge zu modernisieren.
belga/est