Auf europäischer Ebene wird es vorerst keine Übergewinnsteuer geben für Energieunternehmen, die durch die Krise im Nahen Osten hohe Gewinne erzielen. Das sagte Premierminister Bart De Wever nach Abschluss des informellen Gipfeltreffens der EU-Staats- und Regierungschefs auf Zypern. De Wever hatte für eine gemeinsame europäische Initiative geworben, fand dafür aber nicht genügend Unterstützer.
Der Premier sagte, nach Ansicht der EU-Kommission hätten Beratungen über eine Übergewinnsteuer keinen Sinn, wenn sich die EU-Staaten nicht einig seien. De Wever zeigte sich enttäuscht, denn Einzelinitiativen von Staaten hätten nicht die Wirkung wie ein gemeinsames Vorgehen auf europäischer Ebene.
vrt/est