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Weniger Pestizide: Landwirte fordern mehr Unterstützung von der Politik

24.04.202615:16
  • Wallonie
Traktor verteilt Pestizide auf einem Feld
Illustrationsbild: © Fotokostic/PantherMedia

Die wallonische Landwirtschaftslobby FWA (Fédération Wallonne des Agriculteurs) hat diese Woche ein Positionspapier zur Reduktion von Pestiziden veröffentlicht. In der Nähe von Namur wurde es öffentlichkeitswirksam den wallonischen Ministern für Landwirtschaft und Umwelt übergeben.

Weniger Pestizide in der Landwirtschaft, das ist das erklärte Ziel vieler Institutionen. Aus Umweltgründen, aber auch, weil die Produkte gesundheitsschädlich und teuer sind. Die FWA vertritt zahlreiche Landwirte in der gesamten Wallonischen Region. Für das Positionspapier hat sie sich mit verschiedenen anderen Verbänden, darunter Umweltorganisationen und Forschern, zusammengetan. Das ist die erste Besonderheit der Note, denn das ist keine natürliche Allianz, gibt Bernard Decock von der FWA zu.

"Es ist keine Note der FWA, keine von Regenacterre und keine von Sytra. Wenn jeder von uns das Papier selbst verfasst hätte, hätte es anders ausgesehen. Aber genau das ist die Stärke. Wir haben uns auf zentrale Punkte geeinigt, und auch viel Unterstützung von anderen Organisationen aus verschiedenen Bereichen bekommen."

Die zentrale Forderung: Wenn Landwirte weniger Pestizide nutzen sollen, muss die Politik sie mehr unterstützen, denn die Hindernisse heute seien weniger agronomischer Natur, als wirtschaftlicher. "Wenn wir weniger Pestizide nutzen wollen, muss sich die gesamte Produktionskette verändern. Dazu gehört auch, dass die Konsumenten mehr lokale Produkte kaufen."

In ihrem Positionspapier schlagen die FWA und ihre Partner noch keine konkreten Maßnahmen vor. "Es geht darum, die Aufmerksamkeit der Politik auf das Grundproblem zu lenken. Und darauf, dass die Entscheidungsgewalt nicht nur bei der Landwirtschaftspolitik liegt, sondern auch bei anderen Politikbereichen, wie zum Beispiel der Umweltpolitik."

"Deshalb waren auch beide Minister eingeladen. Während die wallonische Landwirtschaftsministerin Anne-Catherine Dalcq (MR) ihre Unterstützung für die Forderungen der Landwirte bekundet hat, ist Umweltminister Coppieters (Les Engagés) leider nicht zum Pressetermin erschienen", bemängelt Decock.

Ein pures Verbot von gewissen Substanzen würde seiner Meinung nach nicht funktionieren. "Zu große Umsatzeinbußen", erklärt Decock. "Wir können die Produkte reduzieren, aber nicht ganz drauf verzichten. Die Pestizide bleiben wichtig, weil sie als 'ultima ratio' immer noch funktionieren, wenn alle anderen Mittel versagt haben."

Und hier liegt der Knackpunkt der Note: In einem globalisierten Markt kommen zahlreiche Lebensmittel aus Ländern, die nicht die gleichen Produktionsbestimmungen haben wie Europa. Deshalb fordern die FWA und ihre Alliierten auch Garantien für Landwirte in Freihandelsabkommen. "Solange sich Produzenten in anderen Ländern nicht an die gleichen Normen halten müssen, wie die Bauern in der EU, bleiben Produkte aus Europa teurer und auf dem Markt benachteiligt."

Die Note soll als Verhandlungsgrundlage dienen. "Zum Beispiel für den neuen Plan zur Reduktion von Pestiziden. Er wird gerade neu aufgestellt und betrifft die Region und den Föderalstaat."

Dass die Note von Organisationen aus verschiedenen Bereichen getragen wird, unterstreicht die Forderung nach einer kompetenzübergreifenden Strategie zur Reduktion von Pestiziden. Die Zusammenarbeit könnte neue Perspektiven eröffnen und über parteipolitische Standpunkte hinaus wirken.

Anne Kelleter

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