Der Prozess gegen Antiono Ferrara und neun weitere Angeklagte wegen versuchten Raubüberfalls ist vertagt worden. Das Verfahren vor dem Brüsseler Strafgericht sollte am Montag beginnen.
Mit der Vertagung auf den 26. Mai wird der Verteidigung Zeit eingeräumt, um neue Beweismittel zu prüfen, die erst vor Kurzem von der Staatsanwaltschaft in die Akte aufgenommen wurden.
Der Ferrara-Bande werden neben versuchtem Raubüberfall auch Waffen- und Sprengstoffbesitz, die Bildung einer kriminellen Vereinigung und versuchter Mord an einem Polizisten vorgeworfen.
Der Hauptangeklagte, Antonio Ferrara, war im Februar 2025 gemeinsam mit acht weiteren Verdächtigen nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei in Eupen festgenommen worden. Bei Durchsuchungen stießen die Ermittler auf ein Waffenarsenal, darunter Sturmgewehre, Granaten und Sprengstoff.
Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte die Bande einen bewaffneten Raubüberfall auf den Tresorraum eines Werttransportunternehmens in Bochum geplant. Ferrara drohen bis zu zehn Jahre Haft.
Ferraras Bande plante Angriff mit Kriegswaffen - Versteck der Bande in Eupen ausgehoben
rtbf/belga/jp/mh