Die Staatsanwaltschaft Brüssel will den Kauf von Drohnen und Anti-Drohnen-Ausrüstung durch die belgische Armee untersuchen. Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Medienberichte bestätigt.
Sie will prüfen, ob bei der Vergabe dieses Auftrags im Wert von 50 Millionen Euro die Vorschriften eingehalten wurden. Auffallend ist, dass dafür keine öffentliche Ausschreibung erfolgt ist. Laut Verteidigungsminister Francken war dies auch nicht erforderlich, weil der Kauf dringend notwendig war. Er sagte im Parlament, alle Vorschriften seien eingehalten worden.
Jetzt will die Staatsanwaltschaft prüfen, ob das wirklich so war. Die Zentrale Dienststelle zur Korruptionsbekämpfung, eine Spezialeinheit der Föderalpolizei, wird diese Ermittlungen durchführen.
Drohnenaffäre: Landesverteidigung weist alle Vorwürfe zurück
vrt/okr