Der belgische Unternehmerverband (FEB) fordert von der Föderalregierung, eventuelle Energiehilfen nicht auf die Unternehmen abzuwälzen. Ansonsten werde die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe im Vergleich zu den Nachbarländern noch weiter verschärft, erklärte FEB-Präsident Pieter Timmermans.
Das sei, als würde man ein Feuer mit Öl löschen. Der Ministerrat wird sich am Freitag mit Unterstützungsmaßnahmen für Verbraucher angesichts der explodierenden Energiepreise befassen. Zu den in Betracht gezogenen Optionen gehört beispielsweise eine Erhöhung der Kilometerpauschale für den Weg zur Arbeit. Dies lehnt Timmermans ab. Stattdessen spricht er sich dafür aus, gezielte Maßnahmen vorzusehen für diejenigen Menschen im Land, die tatsächlich Hilfe benötigen.
belga/mh