Die Rentenreform der Föderalregierung vergrößert die Rentenlücke zwischen Mann und Frau. Das gilt vor allem bei Arbeitnehmern und Selbstständigen, nicht jedoch bei Beamten. Dies geht aus zwei Studien des Planbüros zur Rentenreform hervor, die am Montag im Parlament vorgestellt wurden.
Das Planungsbüro kommt darin zu dem Schluss, dass die Regierung zwar die Kosten einer immer älter werdenden Gesellschaft eindämmt. Die Folgen seien allerdings niedrigere Durchschnittsrenten, eine zunehmende Rentenungleichheit und ein höheres Armutsrisiko.
Eigentlich hätte der Sozialausschuss des Parlaments bereits Anfang dieses Monats über die Reform abstimmen sollen. Da die Studien des Planbüros jedoch erst diese Woche vorgelegt werden konnten, wurde die Abstimmung verschoben.
belga/vk