Sonntagabend tritt das Gefängnispersonal in einen 24-stündigen Streik. Die Gewerkschaften haben zu dem Warnstreik aufgerufen, um gegen Privatisierungspläne im öffentlichen Dienst zu protestieren.
Kürzlich war bekanntgeworden, dass in der neuen Haftanstalt von Antwerpen und im Gefängnis von Saint-Gilles Mitarbeiter von privaten Sicherheitsfirmen Überwachungsaufgaben übernehmen sollen.
Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) versicherte, dass die privaten Wachleute nur für einen befristeten Zeitraum eingesetzt werden sollen. Sie sollen keinen direkten Kontakt mit den Gefangenen haben. Ihr Tätigkeitsfeld soll begrenzt sein auf die Zugangsbereiche für Besucher sowie die Parkplätze.
Die sozialistische Gewerkschaft CGSP lehnt diesen Vorstoß rundheraus ab.
rtbf/sh