Der Schiffsverkehr rund um den Hafen von Antwerpen ist nach dem Ölaustritt weiter blockiert. Einsatzkräfte arbeiten weiter unter Hochdruck, um die Ausbreitung einzudämmen und das Öl abzupumpen.
50 Schiffe warten immer noch darauf, den Antwerpener Hafen verlassen zu dürfen. Die Schelde an sich wurde für den Schiffsverkehr schon wieder freigegeben, der Eingangsbereich des Hafens bleibt aber weiter gesperrt.
Im Deurganckdok war am Donnerstag Öl ausgetreten, das dann in der Schelde für den Beginn einer Ölpest sorgte. Hilfskräfte haben zwar alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Verschmutzung vor allem von den angrenzenden Naturschutzgebieten fernzuhalten. Das sei aber leider nicht überall gelungen, sagte ein Hafensprecher in der VRT.
Nach dem derzeitigen Stand der Dinge sei mindestens ein Schutzgebiet in Mitleidenschaft gezogen worden. Einsatzkräfte seien bereits mit der Säuberung beschäftigt. Bislang halte sich der Schaden aber nach derzeitigen Erkenntnissen noch weitgehend in Grenzen.
Allerdings ist Eile geboten, denn in drei Tagen steht eine Springflut an. Öl, das bis dahin nicht abgepumpt werden konnte, droht dann in Schutzgebiete hineingeschwemmt zu werden.
Roger Pint