In der Französischen Gemeinschaft wird an diesem Donnerstag in Kindertagesstätten und Schulen gestreikt. Das Personal protestiert gegen die Sparmaßnahmen der Regierung der Französischen Gemeinschaft aus MR und Les Engagés in den Bereichen Kleinkindbetreuung und Unterrichtswesen.
In den Schulen sorgt unter anderem für Unmut, dass Lehrer in den drei letzten Sekundarschuljahren zwei Unterrichtsstunden pro Woche mehr als bisher ableisten sollen. Die Gewerkschaften befürchten u.a., dass Arbeitsplätze an den Schulen wegfallen, und kritisieren einen Mangel an Dialogbereitschaft von Seiten der Regierung.
In Brüssel gingen am Vormittag rund 10.000 Menschen gegen die Politik der Mehrheit aus MR und Les Engagés auf die Straße. Auch Studierende schlossen sich dem Protest an. Ihr Unmut richtet sich gegen die geplante Erhöhung der Einschreibungskosten an Hochschulen und Universitäten in der Französischen Gemeinschaft.
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