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Unizo fordert von Föderalregierung schnelle Deutlichkeit über Ausbreitung von Flexi-Jobs

08.04.202617:49
  • Föderalregierung
Hände eines Mannes in Nahaufnahme, der gerade ein Bier am Tresen einer Kneipe zapft
Illustrationsbild: Vadimphoto/Smarterpix

Der flämische Unternehmerverband Unizo fordert von der Föderalregierung schnell Klarheit über die angekündigte Ausbreitung der Flexi-Jobs auf alle Sektoren. Das Dossier ist aktuell innerhalb der Regierungskoalition blockiert. So könne man nicht für die Sommermonate planen, beklagt Unizo, also für die Zeit, in der der Bedarf an flexiblen Arbeitskräften besonders groß sei.

Eigentlich wollte MR-Arbeitsminister David Clarinval die Ausbreitung der Flexi-Jobs auf alle Sektoren zu Anfang Juni einführen. Das sei auch immer noch möglich, bekräftigt sein Kabinett den Medien gegenüber, wenn man sich ranhalte.

Die Zeitung De Standaard berichtet aber, dass die Flexi-Jobs-Frage von den flämischen Sozialisten von Vooruit an ein anderes Dossier gekoppelt worden ist, nämlich an ein Verbot von Aromen in Vapes, um sie weniger attraktiv zu machen. Gegen ein solches Verbot sperren sich die frankophonen Liberalen von der MR, die wiederum unbedingt die Ausbreitung der Flexi-Jobs wollen.

Wie die Zeitung weiter schreibt, soll Vooruit-Vizepremier und Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke auch nicht sonderlich geneigt sein, der MR diese Trophäe zu gönnen.

Die vollständige Umsetzung der Flexibilisierungs-Agenda aus dem Regierungsabkommen sei das Mindeste, prangert derweil Unizo an, gerade angesichts der Opfer, die die Wirtschaft in dieser Legislatur bereits gebracht habe. Deshalb müsse das Flexi-Jobs-Dossier auch getrennt von anderen Dossiers betrachtet werden. Es sei höchste Zeit, dass die Versprechen aus dem Regierungsabkommen eingelöst würden anstatt Stop-and-Go-Politik zu betreiben.

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