Die Wallonische Region und die Französische Gemeinschaft wollen ihre Spitzenbeamten besser vergüten. Das hat die Ministerin für den Öffentlichen Dienst, Jacqueline Galant (MR) im wallonischen Parlament angekündigt.
Ab Ende dieses Jahres würden die Spitzenbeamten auf der Grundlage der von ihnen erreichten Ziele vergütet. Wörtlich sagte die Ministerin: "Wir setzen auf Leistung und Verdienste - das sind keine Schimpfwörter mehr. Es geht um eine Wertschätzung unserer Talente."
Je nach Mandat soll es sich um eine Erhöhung zwischen vier und zwölf Prozent handeln. Gleichzeitig soll die Zahl der Spitzenpositionen langfristig um ein Fünftel reduziert werden. Somit sei die Maßnahme haushaltsneutral, langfristig sogar eine Einsparung, fügte Ministerin Galant hinzu.
belga/mh