In Brüssel geraten bald rund 200 Cafés und Restaurants ins Visier der Behörden. Betroffen sind vor allem Betriebe in der Innenstadt, in Laeken und in Neder-Over-Hembeek.
In einem Interview mit der RTBF spricht Bürgermeister Philippe Close (PS) von "falschen Pizzerien und Cafés“, die kaum Gäste hätten, aber hohe Umsätze meldeten. Das könne ein Indiz dafür sein, dass versucht werde, illegales Drogengeld zu waschen.
Ein neues Gesetz von 2024 erlaubt es den Städten, solche Lokale vorübergehend oder dauerhaft zu schließen, wenn sich der Verdacht bestätigt. Close kündigte an, in Brüssel entschlossen gegen diese Form der Geldwäsche vorzugehen.
rtbf/jp