Die Ratskammer von Brügge hat den Klimaaktivisten, der am vergangenen Mittwoch bei der Radrundfahrt von Brügge einen Sturz verursacht hatte, unter Auflagen freigelassen. Er hatte sich mitten auf die Strecke gesetzt, vermutlich wollte er sich am Boden festkleben, letztendlich floh er vor der Polizei. Er wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft.
Der Vorwurf lautet Behinderung des Verkehrs. Nach Angaben seiner Anwältin sieht er ein, dass er falsch gehandelt hat. Mit der Aktion wollte er auf den Klimawandel aufmerksam machen und niemandem Schaden zufügen. Ihr Mandant habe noch nie Gewalt angewendet, betonte die Anwältin.
Für die Dauer des Verfahrens hat das Gericht ihm weitere Aktionen untersagt. Die Staatsanwaltschaft kann noch Berufung gegen die Freilassung einlegen.
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