Eine Ausstellung mit Porträts der Opfer der Terroranschläge von Brüssel vor zehn Jahren ist stark beschädigt worden. Die Opfervereinigung "Life for Brussels" hat Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.
Die Ausstellung zeigte zwei mal zwei Meter große Porträts, die die Erlebnisse und Aussagen der Opfer der Anschläge vom 22. März 2016 beleuchteten. Die Bilder waren zunächst im Föderalen Parlament gezeigt worden und anschließend auf dem Bürgersteig am Schuman-Kreisverkehr aufgestellt worden.
Fast alle Träger seien schwer beschädigt und einige buchstäblich aus ihren Halterungen gerissen worden, so "Life for Brussels". Auch wenn man angesichts der Schäden von Vandalismus ausgehen könne, wolle man vor einer Bewertung des Vorfalls die Ermittlungsergebnisse abwarten, heißt es vom Verein.
belga/fk