Kupferdiebstähle sorgen weiter für erhebliche Probleme im Bahnverkehr. Nach Angaben des Schienennetzbetreibers Infrabel verursachen Kabeldiebe durchschnittlich 44 Minuten Zugverspätung pro Tag.
Im Jahr 2025 gab es über 300 Fälle von Kupferklau - fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Besonders betroffen ist die Wallonie mit fast 80 Prozent aller Diebstähle.
Die finanziellen Schäden belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro; 630 Züge mussten ausfallen. Auch am Montagmorgen gab es wieder eine Störung - diesmal in Ostflandern (zwischen Edingen und Geraardsbergen).
Infrabel spricht von gut organisierten Banden, oft mit internationalen Verbindungen.
belga/jp