In Belgien sind vergangenes Jahr 445 Menschen im Straßenverkehr gestorben - das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Das meldet das Verkehrsinstitut Vias.
Im Vergleich zu 2024 sank die Zahl um rund zwei Prozent. Allerdings gibt es regionale Unterschiede: Während die Zahl in Flandern und der Wallonie zurückging, verdoppelte sie sich in Brüssel von zehn auf zwanzig.
Deutlich weniger Verkehrstote gab es laut Verkehrsinstitut bei Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern. Stark gestiegen ist dagegen die Zahl der tödlichen Unfälle mit E-Scootern - sie stieg von vier auf dreizehn.
Insgesamt gab es mehr Unfälle, aber weniger schwere. Vias führt das auf niedrigere Geschwindigkeiten und moderne Fahrassistenzsysteme zurück und fordert weiter strenge Strafen bei Alkohol und Handynutzung am Steuer.
belga/jp