Am stärksten sollen am Montag die sogenannten P-Züge vom Streik betroffen sein. Also die Züge, die vor allem zu Stoßzeiten für Pendler eingesetzt werden. Nur jeder dritte dieser P-Züge soll fahren. Bei den Intercity sollen immerhin sieben von zehn Zügen wie geplant die größeren Städte miteinander verbinden.
Beim Rest der Züge sollen drei von fünf Zügen wie gewohnt fahren. Die relativ große Zahl der Züge, die trotz des Streiks fährt, kann damit begründet werden, dass nur die sozialistische Gewerkschaft zu dem Streik aufgerufen hat und nicht alle Gewerkschaften bei der Bahn.
Die SNCB empfiehlt Reisenden, sich vor Antritt der Reise im Internet oder über die App der SNCB zu informieren, ob der geplante Zug wirklich fährt. 24 Stunden im Voraus sollen diese Informationen zur Verfügung stehen.
Der Streik soll bis Mittwoch in den späten Abend geführt werden, um danach fast nahtlos in den Nationalstreik am Donnerstag überzugehen.
Kay Wagner