Die Gewerkschaften wollen ihre Proteste gegen die geplante Rentenreform fortsetzen. Freitag hatte die Föderalregierung definitiv grünes Licht für die Reformpläne gegeben.
Einige Punkte wurden noch angepasst, unter anderem in Bezug auf das Bonus-Malus-System. Krankheitsperioden sollen nicht durch das Malus-System abgestraft werden. Auch Militärdienste sollen bei der Berechnung der Arbeitsperioden mitgezählt werden.
Die sozialistische Gewerkschaft erklärte, der Druck der Gewerkschaften auf die Regierung habe zu den Anpassungen geführt. Man müsse den Druck aufrechterhalten.
Eine Sprecherin der christlichen Gewerkschaft sagte, Frauen seien weiterhin am meisten vom Pensions-Malus betroffen, weil sie öfter Teilzeit arbeiten oder ihre Berufslaufbahn unterbrechen.
vrt/est