Premierminister Bart De Wever hat sich erstmals seit Beginn des Kriegs in Nahost öffentlich zu den Ereignissen geäußert.
Er kündigte an, Donnerstag in einer Sitzung des Sicherheitsrats alles zu besprechen, was für die Sicherheit belgischer Bürger in Nahost und in Belgien selbst wichtig sei. Außerdem kündigte er eine Aussprache mit den Mitgliedern seiner Regierungskoalition an, um über die unterschiedlichen Standpunkte zum Krieg zu reden.
Die Stimme des Premiers hatte bislang gefehlt im Konzert der Meinungen, die Vertreter verschiedener Regierungsparteien bislang zum Krieg in Nahost von sich gegeben hatten. Von begeisterter Unterstützung für das Vorgehen der USA und Israel gegen den Iran bis hin zum Vorwurf, damit das internale Recht zu brechen, gehen diese Meinungen.
"Wir werden über all das sprechen", kündigte De Wever an, "uns hoffentlich auf einen gemeinsamen Standpunkt einigen und uns dann um die Dinge kümmern, die wir für das Wohl des Landes entscheiden müssen."
Kay Wagner