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Belgische Urlauber verärgert über Evakuierungspläne aus Nahost

04.03.202616:47
  • Dubai
  • Föderalregierung
  • Iran-Krieg
Skyline von Dubai
Skyline von Dubai am 2. März 2026 (Bild: Fadel Senna/AFP)

Wenn alles so läuft, wie geplant, dann wird Belgien übermorgen damit beginnen, belgische Touristen aus der Kriegsregion im Nahen Osten zu evakuieren. Die Pläne stehen, die Betroffenen sind am Mittwoch informiert worden. Aber in die Freude über die baldige Rückkehr nach Europa mischt sich auch Ärger über die Art und Weise der Evakuierungspläne

Frankreich, Deutschland, die Niederlande und sogar Luxemburg - also alle Nachbarländer von Belgien - haben Mittwoch schon damit begonnen, Menschen aus der Kriegsregion im Nahen Osten auszufliegen. Belgien will erst am Freitag damit beginnen.

Doch nicht nur die Tatsache, dass alle Nachbarn schneller sind, ist ein Unterschied zu der Rückholaktion, die die belgische Regierung für ihre Landsleute vorbereitet hat. Zunächst ist schon einmal festzustellen: Nicht jeder, der will, kann auch mit den drei belgischen Militärflugzeugen ausfliegen.

"Es geht ausschließlich um gestrandete Touristen, die sich bei Travellers Online registriert haben", erklärt der Sprecher des Föderalen Öffentlichen Dienstes Auswärtige Angelegenheiten, David Jordens, in der VRT. "Es geht nicht um die Belgier, die dauerhaft in der Region wohnen."

Travellers Online ist eine Plattform im Internet, in die sich alle Belgier eintragen können, wenn sie das Land zum Beispiel für einen Urlaub verlassen. Das ermöglicht Jordens und seinen Kollegen, in Notfällen, wie dem aktuellen, genau zu wissen, wer gerade wo ist und wie er kontaktiert werden kann.

Auf diese Weise ist bekannt, dass sich zurzeit etwas mehr als 2.400 belgische Touristen in Nahost befinden. Die meisten von ihnen sitzen in den Ländern Katar und Vereinigte Arabische Emirate fest, zu denen auch Dubai gehört.

All diese belgischen Touristen habenMittwochvormittag eine Nachricht erhalten. In dieser Nachricht wird erklärt, wie die Evakuierung ihres Landes aussehen soll. Und das hat einige überrascht. Und zwar negativ.

"Wir haben uns ziemlich gewundert", erzählt Sophia, die mit ihrer 70-jährigen Mutter seit Tagen in einem Hotelzimmer in Dubai ausharrt. Gewundert deshalb, weil, so Sophia weiter, "wir erwartet hatten, dass die Evakuierung von A bis Z für uns organisiert würde. Also von Dubai bis nach Brüssel. Was man uns vorschlägt, ist genau das Gegenteil. Die Evakuierung soll in mehreren Etappen verlaufen, ermüdend werden und lang dauern. Und zusätzlich sollen wir das alles selbst bezahlen."

Alles, was Sophia der RTBF da erzählt, deckt sich mit den Informationen, die bereits Dienstagabend in einer Mitteilung veröffentlicht wurden. Demnach sollen Touristen in Kuweit mit Bussen nach Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien gefahren werden. Dort sollen sie sich dann selbst um die Weiterreise nach Belgien kümmern.

Touristen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen mit Bussen in den benachbarten Oman gefahren werden. Dort sollen drei belgische Militärmaschinen warten und die Touristen dann nach Hurghada am Roten Meer in Ägypten fliegen. Dort sollen auch diese Touristen dann selbst für die weitere Reise nach Belgien sorgen.

Für Sohpia und ihre 70-jährige Mutter Marie-Christine ist das keine Option. Sie werden auf diese Strapazen verzichten und warten, bis sie mit einem Linienflug Dubai wieder verlassen und direkt bis nach Brüssel fliegen können.

Mit dem System, die Menschen erst mit Bussen aus den Ländern zu fahren, in denen der Luftraum bislang noch weitgehend gesperrt ist, folgt Belgien dem Beispiel von anderen Ländern wie Deutschland und den Niederlanden. Diese Länder fliegen ihre Bürger allerdings dann direkt bis nach Europa. Warum macht Belgien das nicht?

"Wir möchten so viele Menschen wie möglich evakuieren", sagt dazu Sprecher Jordens. Und ergänzt: "Um die Menschen bis nach Brüssel zu fliegen, würde viel mehr Zeit benötigt. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, sie in sichere Nachbarländer zu bringen, von wo aus sie dann weiterreisen können. Auf diese Weise können wir mehr Menschen schnell ausfliegen."

Ähnlich hört sich die Begründung von Außenminister Maxime Prévot an. Bei der RTBF sagt er: "Dringlichkeit bedeutet für Belgien nicht, eine Reiseagentur zu werden. Dringlichkeit erfordert, so schnell wie möglich unsere Mitbürger in Sicherheit zu bringen. Dafür holen wir sie aus der Gefahrenzone heraus und bringen sie in Länder, wo ihr Leben sicher ist."

Dass die Touristen Geld für diese Evakuierung bezahlen müssen, ist laut Prévot in einem entsprechenden Gesetz so vorgesehen. Das sei auch in Ordnung, findet der Minister. Zumal auch nicht der volle Preis für die Evakuierungsaktion von den Touristen verlangt werde.

Kay Wagner

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