Für das von der belgischen Armee beschlagnahmte Frachtschiff Ethera ist eine Kaution von zehn Millionen Euro festgelegt worden. Das gaben Justizministerin Annelies Verlinden und Verkehrsminister Jean-Luc Crucke in einer Mitteilung bekannt.
Es seien insgesamt 45 Verstöße festgestellt worden, hieß es weiter. Erst wenn die Kaution bezahlt worden sei und das Schiff den Vorschriften entspreche, könne es wieder auslaufen. Bis dahin muss die Besatzung an Bord bleiben.
Der Öltanker war in der Nacht zum Sonntag festgesetzt worden. Das Schiff steht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union und wird zur sogenannten russischen Schattenflotte gezählt.
belga/moko