Im Kampf gegen die Überbelegung der Gefängnisse hat die Föderalregierung entschieden, die Brüsseler Haftanstalt Saint-Gilles weiterhin zu nutzen. Ab 2027 sollen in dem Gefängnis insgesamt bis zu 600 Häftlinge untergebracht werden können. Es ist geplant, die Anstalt bis voraussichtlich spätestens 2035 zu betreiben.
Ursprünglich war vorgesehen, das Gefängnis Saint-Gilles Ende 2024 zu schließen. Allerdings war bereits im Oktober desselben Jahres entschieden worden, diesen Termin aufzuschieben. Schon zu diesem Zeitpunkt war das mit der Überbelegung der Haftanstalten begründet worden.
rtbf/moko