Vor dem Sitz des Föderalen Öffentlichen Dienstes Beschäftigung haben am Mittwoch Angestellte aus der Kulturbranche demonstriert.
Sie fordern ein kollektives Arbeitsabkommen, in dem festgehalten werden soll, dass Kulturbetriebe mit weniger als 50 Beschäftigten gewerkschaftlich vertreten werden können.
Marc Scius von der Gewerkschaft CSC sagte der RTBF, es gehe unter anderem um Beschäftigte in den Bereichen Musik, Theater und Tanz. Es gebe dort viele kleine Betriebe mit recht wenigen Beschäftigten. Und diese Betrieben blieben unter dem Schwellenwert für eine gewerkschaftliche Vertretung, sagte er.
"Und genau hier liegt das Problem: Aktivisten, Arbeiter und Mitglieder fordern eine gewerkschaftliche Vertretung, und wir haben nicht die Mittel dazu", so Scius.
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