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  • 80 Jahre BRF
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Prévot glättet bei Gespräch mit US-Botschafter die Wogen

24.02.202614:0024.02.2026 - 17:15
  • Außenministerium
  • Föderalregierung
  • USA
der Botschafter spricht beim Verlassen des Gebäudes mit der Presse
Botschafter Bill White nach dem Treffen in Brüssel (Bild: Jasper Jacobs/Belga)

Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, hat zuletzt für viel Wirbel gesorgt. Er forderte eine Einmischung der Regierung in die Justiz und versuchte, den Vooruit-Vorsitzenden Conner Rousseau wegen eines Hitler-Vergleichs zu bestrafen. Außenminister Maxime Prévot bestellte White am Dienstag wieder ein - zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche.

Lange hatte Premierminister Bart De Wever zu den Kapriolen geschwiegen, die der noch relativ neue US-Botschafter in Belgien, Bill White, seit Anfang vergangener Woche ausgelöst hatte. Am Montag jedoch brach De Wever sein Schweigen.

Gegenüber flämischen TV-Sendern nahm er die Standpunkte ein, die vor ihm schon andere eingenommen hatten. Nämlich, dass es selbstverständlich sei, dass sich ein Politiker nicht in ein laufendes Justizverfahren einzumischen habe. Dass es wichtig sei, die Meinungsfreiheit zu schützen und zu respektieren.

Aber auch, dass Vergleiche mit Hitler sicher nicht die besten seien. Denn damit würde jede Diskussion einfach nur beendet, ohne weiter über die Sache wirklich reden zu können.

Das Verhältnis zwischen Belgien und den USA sah De Wever am Montag wegen dieser Streitthemen aber zumindest nicht belastet. "Es geht nicht um eine Krise zwischen zwei Ländern, sondern es geht um einen Botschafter, der sich auf exzentrische Weise aufspielt und dem gesagt werden muss, dass das zu nichts führt und er das lieber sein lassen sollte."

Das saß, und dann kam am Dienstag Maxime Prévot ins Spiel. Als Außenminister ist er dazu befugt, als erster aus der Regierung mit Botschaftern zu sprechen. Das tat Prévot ein zweites Mal innerhalb einer Woche. Und siehe da: Nach dem Gespräch, das eigentlich nur 45 Minuten dauern sollte, sich dann aber über etwas mehr als eine Stunde hinzog, schienen die Wogen geglättet. Er habe dem Botschafter erklärt, dass die Justiz in Belgien unabhängig und ohne Einmischung aus der Politik zu arbeiten habe, teilte Prévot nach dem Treffen mit. Dass die Meinungsfreiheit nicht nur den USA viel bedeute, sondern auch in Belgien zum Grundverständnis der Demokratie gehöre. Und dass die belgische Regierung jegliche Form des Antisemitismus bekämpfe und er es missbillige, wenn belgische Politiker persönlich verbal angegriffen würden.

Gerade zum letzten Punkt habe der Botschafter auch zugegeben, dass seine aggressiven, persönlich gehaltenen Kommentare unpassend gewesen seien. Und dann teilte Prévot auch noch mit, dass das Einreiseverbot in die USA für Conner Rousseau, den Vorsitzenden der flämischen Sozialisten von Vooruit, das wegen dessen Vergleichs zwischen Trump und Hitler angeblich ausgesprochen worden war, wieder zurückgenommen worden sei.

Botschafter White selbst ging nicht so ins Detail. "Wir hatten ein tolles Gespräch. Wir bringen Dinge voran. Ich habe Prévot gegenüber meine Wertschätzung geäußert, auch dazu, wie er Antisemitismus in jeder Form bekämpft", sagte White direkt nach dem Gespräch vor Kameras und Mikrofonen. "Wir haben auch darüber gesprochen, dass es für niemanden angemessen ist, den Präsidenten der Vereinigten Staaten oder die US-Regierung mit jemandem zu vergleichen, der acht Millionen Juden umgebracht hat", fügte er hinzu, als Seitenhieb auf Rousseau, ohne ihn namentlich zu nennen.

Dann wollten die Journalisten noch etwas zum Einreiseverbot für Rousseau hören, eine Antwort des Botschafters auf die Kritik von De Wever an seinem Verhalten. Doch da blockte White ab. "Wir hatten ein tolles Treffen. Wir sind wieder zurück in der Spur – und ich werde Sie bald wiedersehen", sagte er zu den Journalisten, stieg in sein Auto und fuhr davon.

Kay Wagner

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