Die ganzen Sonderregelungen und Ausnahmen rund um die Tickets und Take-Away-Essen seien raus aus der geplanten Reform, sagte der föderale CD&V-Haushaltsminister Vincent Van Peteghem gegenüber der VRT. Van Peteghem bestätigte damit eine Ankündigung des föderalen Arbeitsministers David Clarinval.
Insgesamt reißt die Rücknahme dieser Maßnahmen ein Loch von etwa 400 Millionen Euro in den geplanten Haushalt. Das fehlende Geld solle anderweitig eingenommen werden. Sein Ausgangspunkt dabei sei, alles so einfach wie möglich zu halten.
Eine Kompensationsmöglichkeit wäre, die allgemeine Mehrwertsteuer von 21 auf 22 Prozent zu erhöhen oder die Mehrwertsteuersätze von sechs und zwölf Prozent auf neun Prozent zu vereinheitlichen. Gegen beide Vorschläge sperrt sich aber vor allem die MR.
Außerdem kassiert die Regierung die geplante Mehrwertsteuersenkung auf nicht alkoholische Getränke. Verschiedene Mehrwertsteuererhöhungen treten hingegen zum 1. März wie geplant in Kraft, beispielsweise für Übernachtungen in Hotels und auf Campingplätzen oder für Pestizide.
vrt/vk