Die Gewerkschaften setzen an diesem Dienstag ihren nationalen Protest gegen die Politik der Föderalregierung fort. Am zweiten Aktionstag sind Streiks und Blockaden schwerpunktmäßig in den Provinzen Namur, Lüttich und Luxemburg vorgesehen. Dadurch kommt es zu Störungen im öffentlichen Nahverkehr, aber auch Verwaltungen und andere öffentliche Dienste können betroffen sein.
In Marche-en-Famenne (Provinz Luxemburg) haben Gewerkschaftsdelegierte bei einem Treffen mit Gemeinschafts- und Regionalministerin Valérie Lescrenier (Les Engagés) und dem föderalen Verkehrsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) ihren Ärger geäußert.
Am Morgen hielten sich die Auswirkungen des Streiks bei der TEC in den drei Provinzen in Grenzen. Die meisten Buslinien fuhren, wenn auch mit reduzierter Frequenz. Das Nahverkehrsunternehmen bittet alle Kunden, die weitere Entwicklung auf der TEC-Webseite oder über die App zu verfolgen.
belga/sh