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Brüssel feiert seine erste Woche für Mehrsprachigkeit

06.02.202616:11
  • Brüssel
Blick auf die Brüsseler Grand'Place mit dem Rathaus
Illustrationsbild: Thierry Roge/Belga

Die Woche für Deutsch ist mittlerweile ja eine bekannte Veranstaltung, um einmal im Jahr eine Woche lang gezielt Werbung für die deutsche Sprache in Belgien zu machen. Etwas ganz Ähnliches findet jetzt in der kommenden Woche in Brüssel statt: die erste Brüsseler Woche für Mehrsprachigkeit.

Es ist der Brüsseler Rat für Mehrsprachigkeit, von dem die Idee zur Organisation einer allerersten Brüsseler Woche für Mehrsprachigkeit ausgeht. 2020 hatte die Region Brüssel diesen Rat für Mehrsprachigkeit ins Leben gerufen.

"In Brüssel werden viele unterschiedliche Sprachen gesprochen. Diese Vielfalt ist eine Herausforderung für die Stadt. Denn wenn Menschen nicht miteinander sprechen können, ist das ein Problem. Mehrsprachigkeit ist die Lösung dieses Problems", sagt Philippe Van Parijs, der Vorsitzende des Brüsseler Rats für Mehrsprachigkeit. Der 74-Jährige ist ein weltweit bekannter Philosoph, als Professor an verschiedenen Universitäten mittlerweile emeritiert, aber beim Rat für Mehrsprachigkeit immer noch aktiv. Die Brüsseler Regionalregierung hatte Van Parijs 2020 darum gebeten, den neu gegründeten Rat für Mehrsprachigkeit zu leiten.

Aus diesem Engagement heraus wird jetzt ab Montag in Brüssel die erste Woche für Mehrsprachigkeit stattfinden. Warum? "In Brüssel gibt es sehr viele Initiativen, um die Mehrsprachigkeit der Bewohner zu fördern. Aber diese Initiativen sind bei den Menschen oft sehr wenig bekannt. Auch die Organisatoren dieser Initiativen kennen einander nicht. Die Woche für Mehrsprachigkeit soll dabei helfen, dass alle sich kennenlernen können."

Philippe Van Parijs sitzt auf einem Sofa, im Hintergrund Regale mit Büchern
Philippe Van Parijs, weltweit bekannter Philosoph und Vorsitzender des Brüsseler Rats für Mehrsprachigkeit (Bild: Kay Wagner/BRF)

Über 100 Veranstaltungen zur Förderung oder auch Sensibilisierung der Mehrsprachigkeit sollen nächste Woche über das ganze Stadtgebiet verteilt in Brüssel stattfinden. "Zum Beispiel wird im Börsenpalast im Stadtzentrum jeden Abend in der kommenden Woche der Fokus auf eine bestimmte große Sprache gelegt, die in Brüssel gesprochen wird." Diese Sprachen sollen laut Van Parijs Polnisch, Rumänisch, Spanisch, Türkisch und Arabisch sein. "Jeden Abend gibt es eine Einführung in diese Sprache. Das wird oft auf eine originelle Weise geschehen, nicht zu langweilig. Das wäre ein Beispiel dafür, was im Börsenpalast passieren wird."

Theater, Ausstellungen, Vorträge und Aktivitäten an Schulen, Universitäten und für Vertreter der Wirtschaftswelt stehen auf dem Programm. Das Goethe-Institut veranstaltet eine mehrsprachige Rally durch das Europaviertel. Die DG-Vertretung in Brüssel zeigt am Mittwochabend den deutsch-französischsprachigen Film "Backes" von Julien Kartheuser, in dem sich der junge Mann aus Lüttich mit der Geschichte seiner Vorfahren aus Recht bei St. Vith auseinandersetzt. "Und dann am Samstag, am Ende der Woche, folgt der Höhepunkt. Dann werden 25 Organisationen an Ständen im Börsenpalast zeigen, was sie tun, um die Mehrsprachigkeit zu fördern."

Dieser ersten Woche für Mehrsprachigkeit sollen in Zukunft weitere solcher Wochen folgen. Denn Mehrsprachigkeit sei zentral für die heutige Identität der Menschen in Brüssel, sagt Van Parijs. Für das Wohl der Stadt und ihrer Einwohner sei es deshalb wichtig, sich mit dieser Mehrsprachigkeit zu beschäftigen. "Ich bin davon überzeugt, dass Kommunikation miteinander, das Miteinander-Sprechen, das gegenseitige Zuhören, dass das sehr, sehr wichtig ist für das Zusammenleben. Sowohl für die wirtschaftliche Dynamik, aber vor allem für den sozialen Zusammenhalt in unseren Städten, in unseren Ländern, die immer stärker mehrsprachig werden."

Das komplette Programm ist auf der Webseite der Woche für Mehrsprachigkeit (nicht in deutscher Sprache) aufgelistet.

Kay Wagner

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