In Flandern ist ein zweites Baby nach dem Trinken von Babymilch mit dem Toxin Cereulid infiziert worden. Dies gab das flämische Gesundheitsministerium bekannt.
Der Säugling erkrankte Mitte Januar, nachdem er das zurückgerufene Nestlé-Milchpulver bekommen hatte. Eine Laboruntersuchung bestätigte, dass tatsächlich eine Kontamination mit dem Gift vorlag.
Das Kind hat sich inzwischen wieder erholt. Weitere fünf Verdachtsfälle bestätigten sich nicht, die Erkrankung der Kinder ging auf andere Ursachen zurück.
Eltern werden aufgerufen, zu kontrollieren, ob die Milchprodukte, die sie gekauft haben, Teil der Rückrufaktion sind. In dem Fall sollten sie auf keinen Fall gefüttert werden.
Die Produktinformationen findet man auf der Internetseite der Afsca. Betroffen sind Milchpulver von Nestlé, Danone und Vitagermine/Babybio.
belga/sh