Der 30. Januar ist der letzte Tag des Winterschlussverkaufs. Einer Umfrage des Branchenverbandes Comeos zufolge haben die Einzelhändler 28 Prozent weniger Umsatz gemacht als im letzten Jahr.
Das liegt unter anderem am Wetter mit zeitweiser Kälte und Schnee. Außerdem ist die Konkurrenz von Online-Händlern ein Problem. Hinzugekommen sind Streiks bei Bussen und Bahnen und Demonstrationen, die Kunden von den Geschäften ferngehalten hätten.
Comeos hatte bei Wirtschaftsminister David Clarinval (MR) nachgefragt, ob der Schlussverkauf um zwei Wochen verlängert werden könne. Das war aber laut Minister nicht möglich, weil die Ausverkaufsperiode gesetzlich festgelegt ist und nicht kurzfristig abgeändert werden kann.
belga/rtbf/est