Die flämische Regierung hält am Stickstoffdekret fest. Das hat Ministerpräsident Matthias Diependaele bekräftigt. Das Dekret wurde 2023 verabschiedet und regelt die Verringerung des Stickstoffausstoßes, unter anderem in der Landwirtschaft. Die Regelungen sollen weiterhin geprüft und überwacht werden. Umweltvereinigungen gehen die Regelungen nicht weit genug.
Der CD&V-Vorsitzende Sammy Mahdi hatte unterdessen gefordert, dass die Vorschriften noch überarbeitet werden müssten, damit flämische Bauern künftig besser für die Konkurrenz aus Südamerika gewappnet seien, die ihnen durch das Mercosur-Abkommen entstünde.
Diependaele sagte, das Stickstoffdekret habe viel Mühe gekostet, aber alle daran beteiligten Verhandlungspartner seien von seiner Notwendigkeit überzeugt gewesen. Es müsse auch in Zukunft darauf geachtet werden, dass die Interessen der Bauern, der Industrie, der kleinen Unternehmen und der Gesellschaft insgesamt in einem Gleichgewicht gehalten werden.
vrt/moko