Die Föderale Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Bande von Kriminellen, die die Identität von König Philippe für ihre Betrügereien benutzen. Die Betrüger versuchen immer wieder, Geld von ausländischen Würdenträgern, aber auch von belgischen Familien und Unternehmern zu ergaunern.
Die Opfer werden bewusst aufgrund ihrer Nähe zum belgischen Königshaus ausgesucht und telefonisch, per WhatsApp oder per E-Mail kontaktiert. In einer ersten Phase baten die Betrüger um finanzielle Unterstützung für die angebliche Befreiung belgischer Journalisten, die angeblich in Syrien als Geiseln festgehalten wurden. Lediglich in einem Fall wurde tatsächlich eine Geldsumme überwiesen.
Anfang Januar wurde eine neue Welle von Betrugsversuchen festgestellt, diesmal mit noch dreisteren Methoden. Die Täter benutzen unter anderem KI-erstellte Bilder.
belga/sh