Seit dem Ende der US-Entwicklungsagentur USAID vor einem Jahr sind weltweit mehr als 600.000 Menschen gestorben, darunter vor allem Kinder.
Das steht in einem Bericht der Hilfsorganisation 11.11.11, die am Donnerstag eine Bilanz vorlegt. Durch das Fehlen der US-Entwicklungshilfegelder stehen beispielsweise im Ostkongo Aids-Medikamente nicht mehr zur Verfügung. In vielen Krisengebieten kann die medizinische Hilfe nicht aufrechterhalten und die Versorgung von Neugeborenen und ihren Müttern nicht gewährleistet werden.
In der Ukraine führte der Beschluss von US-Präsident Trump dazu, dass die letzte unabhängige Zeitung im Frontgebiet eingestellt werden musste. Als Reaktion auf das Ende der US-Entwicklungshilfe fahren auch andere Staaten ihre Budgets herunter. Das gilt unter anderem für Belgien, Deutschland, die Niederlande und Frankreich.
belga/sh